
Gruppe 1
Was wollten die beiden? Das ND war ein Tendenzbetrieb. Auch in der BRD könnte man bei keinem Tendenzbetrieb arbeiten, wenn man mit dessen Zielen nicht konform geht. In der BRD würde man bei einer entsprechenden Entlassung arbeitslos. In der DDR bekamen die beiden reichlich Alternativ-Angeboten an Arbeitsplätzen. Diese nutzten sie nicht, ja sie verhielten sich sogar frech. Sie waren nur geringfügig bei einem Verlag beschäftigt. Von was die beiden lebten, ist unklar. Dass da behördlicherseits Misstrauen aufkommt, ist nicht verwunderlich.
Gruppe 2
Die beiden Frauen gingen von ihrem Interesse aus gesehen strategisch ungeschickt vor. Sie hätten sich auf verwandtschaftliche Verhältnisse konzentrieren sollen und nur persönliche Gründe für den Ausreiseantrag angeben. So kam noch politscher „Zinnober“ hinzu. Im Laufe der Zeit weiteten sich die Aktivitäten der beiden derart aus, dass tatsächlich Gefahr für die DDR bestand.
Eine klare rechtliche Regelung fehlte, was die Ausreiseanträge betrifft. So war das „Gummi“ und „Wischi-Waschi“. Die Politik hatte versäumt hier klare gesetzliche Regelungen zu schaffen. (Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es zumindest in den 1980er Jahren ein Formblatt gab. Das kam aber erst als 2. Schritt dran. Petra Reichel)
Gruppe 3
Jeder Geheimdienst, jede Polizeidienststelle sammelt alles Mögliche, wenn sich jemand verdächtig macht. In der DDR gab es Sonderfälle im politischen Bereich. Würde heute die Arbeit von Behörden koordiniert und es weniger Bürokratie und Kompetenzgerangel geben, könnte so manches Unglück verhindert werden. Siehe die Anschläge von religiösen und/oder politischen Extremisten.
Gruppe 4
Das lasse ich aus. Überwachung ist überall gleich.
Gruppe 5
Hier haben wir wieder die Sinnlosbriefe und sinnlose weitere Anträge.
Im Film, der auf You Tube zu sehen ist, erkennt man den unverminderten Hass der beiden auf die DDR. Sie reiten auf der Mitleidstour. Sieht man genauer hin, zeigt sich immernoch ihre Frechheit.
Die historische Wahrheit ist ein gutes Stichwort. Die Sieger schreiben die Geschichte. Es sind nur Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gefragt, die im Sinne der Sieger aussagen. Andere sind unerwünscht. Ob ehrliche Historikerinnen und Historiker, bei der derzeitigen antikommunistischen Grundstimmung und dem Hass auf die DDR im Nachhinein, eine Chance haben, sei dahingestellt. DIE TROMMLER, diese Website und sämtliche Schwesterblogs werden von einer einfachen Frau betrieben. Da kann kein wissenschaftlicher Anspruch erhoben werden. Trotzdem wird ein bescheidener Beitrag geleistet Geschichte aus Sicht der Verlierer darzulegen.
Lösungen von Petra Reichel
Broschüre, Aufgaben und Dokumente entnommen aus dem Bundesarchiv Stasi-Unterlagen-Archiv
und „Einblick ins Geheime“, Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv

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