Lösungen der 6. Aufgaben …

Lösungen der 6. Aufgaben..

Lösung zu Aufgabe 1

Ob das nur Bürgerinnen und Bürger waren, welche die Dienststellen des MfS besetzten, sei mal dahingestellt. Ich denke da haben sich Krawallmacher, Kriminelle und Spione anderer Geheimdienste druntergemischt. Anhand des bekanntgewordenen Falls der „Rosenholzdateien“ wurde ja zugegeben, dass fremde Geheimdienste die Gunst der Stunde nutzten. Was war der Auslöser? Gute Frage. Ist auch uninteressant. Ein Geheimdienst, der seine Gebäude und Anlagen nicht schützen kann, hat versagt.

 

Lösung zu Aufgabe 2

Kurz und gut, die Geheimdienstmitarbeiter haben aufgegeben. Ein Geheimdienst, der sein Land nicht schützen kann, nicht mal seine Gebäude und Anlagen schützen kann, hat versagt.

 

Lösung zu Aufgabe 3

Siehe auch Beitrag „Hinweise zum Zusammenwirken des Amtes für Nationale Sicherheit, Ministeriums für innere Angelegenheiten und der Staatsanwälte auf verschiedenen Ebenen.“

Es war die gesetzlose Zeit, während die Konterrevolution marschierte. Ausführliches im Beitrag.

 

Lösung zu Aufgabe 4

Sehr sinnig. In bestimmten Fällen, insbesondere bei Delikten mit politischem Hintergrund, muss die Polizei, bzw. die Staatsanwaltschaft mit dem Geheimdienst zusammenarbeiten. Das ist überall so. Nun gut, das MfS übernahm Aufgaben, die in anderen Ländern von anderen Behörden erledigt werden. Aber ob das so entscheidend ist?

Siehe auch Beitrag „MfS: Der Anfang“

Was gibt’s da zu diskutieren? Die Konterrevolution marschierte. Behörden waren nicht mehr handlungsfähig, wurden umstrukturiert u.ä.  Das MfS/AfNS war in Auflösung begriffen.  Die Endzeit der DDR war faktisch eine gesetzlose Zeit.

 

Entnommen vom Bundesarchiv Stasi-Unterlagen-Archiv und aus der Broschüre „Die Stasi in der Friedlichen Revolution“, Herausgeber Bundesarchiv Stasi-Unterlagen-Archiv, bearbeitet von Petra Reichel

Broschüre

6. Aufgaben zur Konterrevolution

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